Bürgerkonferenzen in Karlsruhe
Bürger bringen ihre Stimme und Ideen ein
Auf zwei Bürgerkonferenzen diskutierten 84 Karlsruher Bürgerinnen und Bürger im Oktober und November 2010 die Energienutzung der Zukunft. Dabei traten sie in einen Dialog miteinander und mit Experten, um Antworten auf diese zentrale Fragen unserer Zeit zu erarbeiten.
Auf der 1. Bürgerkonferenz entwickelten die Teilnehmenden ihre Visionen und Ideen für die Energienutzung der Zukunft. Sie waren Ausgangspunkt für die Teilnehmenden der 2. Bürgerkonferenz, die deren Umsetzungswege diskutierten. Die Ergebnisse der beiden Bürgerkonferenzen flossen in eine gemeinsame Bürgererklärung, die Dr. Herbert Münder, Geschäftsführer der Initiative Wissenschaft im Dialog, stellvertretend für die deutschen Wissenschaftsorganisationen entgegennahm.
Einer der wesentliche Unterschiede der beiden Karlsruher Konferenzen war das Teilnehmerfeld. Die 41 Teilnehmer der 1. Konferenz wurden zufällig ausgewählt. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Auswahl einen Schnitt der Gesellschaft widerspiegelt. Die 43 Teilnehmer der 2. Bürgerkonferenz waren Bürgerinnen und Bürger, die mit dem Thema Energienutzung haupt- oder nebenberuflich oder persönlich beschäftigt sind – „Praktiker“. Das konnten Mitarbeiter von Energieunternehmen oder aus dem Sanitärbereich sein, aber auch Architekten, Ingenieure, Städteplaner und Schornsteinfeger.
Beide Bürgerkonferenzen fanden statt mit freundlicher Unterstützung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

