Wärme spielt nach wie vor eine zentrale Rolle in Deutschland. Das gilt für Privathaushalte, Gewerbe und Industrie.
Wenn wir unsere definierten Kriterien (WUVS) für die Energieversorgung berücksichtigen, können wir uns im Bereich der Wärmeversorgung folgende Hauptziele vorstellen:
Einsparpotenziale der Haushalte:
Aktuell gibt es in Deutschland 40 Millionen Wohneinheiten und 18 Millionen Gebäude. Ca. 75 % der Wohneinheiten sind älter als 20 Jahre und stellen somit nicht mehr den aktuellen Stand der Technik dar, was den Wärmebedarf angeht. Jährlich werden davon ca. 2,5 % modernisiert und deren Wärmebedarf somit auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Diese Modernisierungsrate wird als unzureichend angesehen.
Der Bau neuer Wohneinheiten ist durch die EnEV (Energieeinsparverordnung) reglementiert und sorgt dafür, dass Neubauten einen geringen Wärmeenergiebedarf haben. Diese Verordnung scheint ein gutes Steuerinstrument zu sein und sollte, damit dies so bleibt, regelmäßig nach dem neuesten Stand der Technik überarbeitet werden.
Wir sehen im Gebäudebereich Energieeinsparpotenziale von bis zu 50 % und mehr, die durch sinnvolle Sanierungskonzepte zu erschließen sind.
Einsparpotenziale der Industrie:
Die Industrie und ihr Wärmebedarf stand aus verschiedenen Gründen nicht im Fokus unserer Betrachtungen, so dass keine Einsparpotenziale beziffert werden können. Deutlich ist uns aber, dass die Industrie passende Einsparkonzepte entwickeln muss, z.B. bei der Abwärmenutzung.
An die Politik
An die Wissenschaft
An die Bürger