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Backup-Reserven, Versorgungszuverlässigkeit und autonome Stadteilversorgung

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krost, Universität Duisburg-Essen:
Bürgergutachten >> Bereich Strom >> Empfehlungen >> an die Politik
… Die erneuerbaren Energien sollen einen immer größeren Teil der zukünftigen Stromversorgung leisten. Für das Jahr 2050 sind mindestens 50% anzustreben. Die Aussagen hinsichtlich des maximal möglichen Anteils der erneuerbaren Energien von Wissenschaft und Industrie gehen auseinander, hier gibt es Klärungsbedarf. …


Es wurde doch klargemacht, dass der mögliche Anteil unstetiger regenerativer Einspeisungen abhängt von den installierten (konventionellen) Backup-Reserven, die natürlich finanziert werden müssen. Dies führt auf den (ebenfalls angesprochenen) Zusammenhang zwischen (erwarteter) Versorgungszuverlässigkeit und (akzeptiertem) Strompreis.
Bürgergutachten >> Bereich Strom >> Empfehlungen >> an die Forschung
… Wir regen bei der Wissenschaft an, dass sie untersucht, wie energieautonome Regionen und Stadtteile nach WUVS entstehen können. …

Es sollte berücksichtigt werden, dass durch das vorhandene europäische Verbundnetz eine bessere Systemausnutzung sowie eine wesentlich kostengünstigere Reservehaltung erreicht wird. Eine autonome Stadteilversorgung wird also entweder wesentlich unzuverlässiger oder bei gleicher Zuverlässigkeit wesentlich teurer.

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krost, Experte im Rahmen der Konsensuskonferenz
Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Fachgebiet Elektrische Anlagen und Netze
gerhard.krost@uni-due.de

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