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Im Expertenkreis fehlen kritische Umwelt- und Energieinstitute

Dr. Peter Moser, deENet GmbH: Das Bürgergutachten zeigt, das Bürgerinnen und Bürger in der Lage sind, umfassende strategische Aussagen in Bezug auf unsere zukünftige Energieversorgung zu machen.

Komplexe Sachverhalte werden verstanden und für die Politik konkrete Handlungsempfehlungen formuliert. Allerdings deutet  das Bürgergutachten auch klar darauf hin, dass der Meinungsbildungsprozess in starken Maße von dem für sie aufbereitetem Expertenwissen und damit von der Informationsübermittlung abhängt.

Ein Blick auf den Expertenkreis zeigt, dass insbesondere Fachleute von großen Forschungszentren (Fraunhofer, Hochschulen) beratend tätig waren. Da kritische Umwelt- und Energieinstitute nicht vertreten waren, erscheinen mir die Möglichkeiten der zukünftigen Energieversorgung bis 2050 leider nicht ganz ausgereizt.

Dies betrifft insbesondere den Strombereich (wo nahezu 100 Prozent dezentrale Versorgung in vielen Regionen mit Erneuerbaren Energien möglich sind) und den Mobilitätsbereich, wo dem Wasserstoff neben der Elektromobilität meiner Einschätzung nach eine zu große Rolle eingeräumt wird.

Insgesamt aber überzeugt das Bürgergutachten, insbesondere auch dort, wo abweichende Postionen die Offenheit der zukünftigen Gestaltungsräume darstellen.

Dr. Peter Moser
Leitung Nachhaltige Regionalentwicklung, Erneuerbare Energien, Kommunaler Klimaschutz
deENet GmbH – gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung dezentraler Energietechnologien
p.moser@deenet.org
 

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Das Bürgergutachten (PDF)

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